Mittwoch, 24. September 2014

wald

herbst ist herrlich! so leicht kalte aber noch nicht frostige tage mit morgennebel und sonnenschein am mittag, dazu fallende blätter, kastanien und waldspaziergänge - hmmm schön.


außerirdischer Waldbewohner





Sonntag, 21. September 2014

hausarbeit

es ist wochenende, das haus muss geputzt werden, von gartenarbeit wollen wir mal besser gar nicht erst anfangen.(ich sach jetzt mal einfach, wir haben einen naturbelassenen garten, der soll so! - is klar...)

kind 1 beim reiten, kind 2 hat ein fußballspiel und wird vom mann begleitet. in der zwischenzeit also sturmfreie bude und ich räume auf, beziehe die betten, sauge, mache die wäsche, zwischendurch noch einen kaffee für mich, säubere den meerschweinkäfig, dabei fällt mir der schmutzige gartenweg auf ...usw. ihr kennt das.

gegen mittag sind die männer wieder im haus (und mit ihnen die schmutzigen fußballschuhe, mitten in meiner gesaugten garderobe. daneben hat das kind liebevoll seine trainigsjacke dekoriert, seine getränkeflasche kunstvoll auf der bank drapiert und absolutes unverständnis dafür, dass ich ihn nötige, dies alles sofort (und zwar wirklich sofort!) wieder zu entfernen. noch mehr unverständnis schlägt mir entgegen, als ich ihn nicht mit den grasnassen schuhen durch das wohnzimmer zur terrasse laufen lasse und ein völlig entnervtes aufgenrollen bekomme ich, als er die schuhe vor der haustür mitten auf den stufen ausklopft und ich fast kolabiere...), mittagessen für alle anwesenden, gemütliches sitzen am tisch, mann und ich im gespräch.

"wir müssen noch einkaufen, die bäder müssen noch geputzt werden und der boden gewischt werden."

seufzer von der gegenseite: "wie schade, dass ich noch nicht wieder fahrrad fahren kann. wäre heute so ein guter tag dafür."

ich glaube, ich habe mich verhört.... 
"selbst wenn du wieder sport machen dürftest, gibt es da noch so ein paar kleinere haushaltstätigkeiten, die erledigt werden müssen."

seufzer von der gegenseite. "ja ich weiß. aber fahrrad fahren wäre jetzt wirklich mal wieder schön."

ich suche meine innere, ruhige mitte und fange noch einmal an. "was möchtest du davon gleich übernehmen?"

"ich wische den boden, wie immer."

pause

schwang da wirklich ein hauch von kritik in diesen worten, weil der herr tatsächlich häufiger als ich den fußboden wischt? das ist jetzt nicht sein ernst...während ich noch überlege, was eine adäquate reaktion ob dieser unverschämthei sei, fährt er fort.

"ich wollte mir ja auch schon längst einen neuen schrubber gekauft haben, damit ich die bodenseife besser ins holz einarbeiten kann. brauchst du noch etwas aus dem baumarkt?"

ich merke, wie mir die kinnklappe runterfällt und ich mit leicht geöffneten mund ihn grenzdebil anstarre. neuer rekord! er hat noch nicht einmal volle 20 sekunden gebraucht, um die kurve vom haushalt zum baumarkt zu kriegen und sich vorm putzen zu drücken.

ich unterdrücke ein kichern und antworte ernst, dass ich augenblicklich tatsächlich nichts aus dem baumarkt bräuchte, obwohl ich dort ja sonst stamm- und dauerkundin sei und eigentlich täglich vorbei schauen würde, welche neuerungen es in der welt der werkzeuge gibt.
 
ihm fällt auf, dass ich seine gesprächskurve nicht mit dem nötigen ernst mitgemacht habe und fragt mich, was daran denn lustig sei, schließlich würde er immer(!) den boden wischen und wenn er einen neuen schrubber bräuchte, dann könnte ich da ja gar nicht mitreden, ich die ich den boden höchsten 3 mal bisher geputzt hätte.

jetzt kann ich nicht mehr und kugel mich quasi vor lachen unter dem tisch und er selbst kann auch nicht mehr ernst bleiben und gibt auf. ein gemurmeltes "ein versuch war es wert..."auf den lippen resigniert er, schnappt sich den einkaufszettel und verkündet großspurig, dass er dann halt einkaufen gehen würde, wenn er kind 2 vom reitplatz holt. ein ökonom isser schon, wie er die dinge alle so nutzbringend miteinander verbindet.  

irgendwie ist mir die situation dann aber doch entglitten, denn ich finde mich am nachmittag im supermarkt wieder. wie konnte das passieren? warum war ich hier und nicht er?

ganz klar, er hat die rasenmäh-karte gezogen und ausgespielt und mich damit schachmatt gesetzt. so ein mist. meine argumentationsstruktur fürs nächste wochenende muss überarbeitet werden.

vielleicht lehnt ja morgen ein nigelnagelneuer schrubber mit roter schleife geschmückt im hausflur an der wand und wartet auf ihn. der versuchung kann man(n) doch gar nicht wiederstehen, oder?

nachtrag:
mein mann meint, ich würde mich im blog andauernd nur auf seine kosten über ihn lustig machen (da hat er nicht ganz unrecht ;-)) und ich soll der gerechtigkeit halber auch erwähnen, dass er die bäder gestern noch geputzt hat. 

also: er hat die bäder geputzt - ....

....aber danach nicht wieder aufgeräumt und ich habe die kinder angeschissen, weil ich dachte, dass nur sie für so ein chaos im badezimmer verantwortlich sein könnten.....



Montag, 8. September 2014

herbstzeit

bei strahlendem sonnenschein haben wir am wochenende den herbst eingeläutet,kiloweise pflaumen gepflückt und verarbeitet. wir sind bereit für die kältere jahreszeit, auch wenn wir die wärme und die sonne noch einmal richtig genossen haben!

es war herrlich ereignislos. :-)

käfer mussten bestaunt werden, die kleine pilze ebenso


eine kleine, verwirrte schnecke versuchte sich in sicherheit zu bringen, um nicht im kuchen oder im pflaumenmus zu landen - es ist ihr gelungen

hmmm, lecker




auf der flucht, immer geradeaus, ab in den garten